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Chemotherapie

Mit einer Chemotherapie kann im fortgeschrittenen Stadium einer Prostatakrebserkrankung ein Wachstumsstopp und eine Linderung vorhandener Beschwerden erreicht werden. Am häufigsten werden sogenannte Taxane (Docetaxel und Cabazitaxel) eingesetzt. Die Chemotherapie wird nach einem ausführlichen Gespräch über die Risiken und Nebenwirkungen in der Regel alle 3 Wochen durch eine intravenöse Infusion verabreicht. Dies erfolgt ambulant in unserer Praxis. Mit Begleitmedikamenten lassen sich Nebenwirkungen, wie etwa übelkeit, wirksam unterdrücken. Wöchentliche Blutbildkontrollen sind notwendig, da es vor allem in der ersten Woche nach der Infusion zu einem Absinken der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) kommen kann. In dieser Phase besteht eine erhöhte Infektanfälligkeit. Bei Auftreten von Fieber >38 °C ist eine sofortige Vorstellung oder telefonische Kontaktaufnahme notwendig.